Frühlingserwachen

Liebe Freunde, ich weiß, Ihr alle seid in den Startlöchern zu einem neuen Erblühen.  Eure Sehnsucht nach mehr Licht kann ich sehr gut nachfühlen, zumal ich hier in Bali mit herrlichstem Sonnenlicht im Übermaß gesegnet bin. Übrigens gibt es für “Heilen-im-Paradies” gerade ein Ostersonderangebot:  Wer schon mal mit dem Gedanken gespielt hat, Bali als ideales Umfeld für seinen Heilungsprozess zu nutzen, kann jetzt vielleicht diesen Gedanken leichter in die Tat umsetzen… ;) Schon eine Woche ist eine Offenbarung und wirkt Wunder.

Das nächste Wochenendseminar findet ja genau am Frühlingspunkt, also zur Tagundnachtgleiche statt: 19.-21.3.  Das Eintauchen in ein Wochenendseminar ist wie das Betreten eines magischen Heilungsraumes. Du lernst dabei Dich in einer Tiefe kennen, die Du bisher nicht zu erforschen gewagt hast.  Aber in der Gruppe bekommst Du den nötigen Rückhalt und das mitfühlende Verständnis, das Du schon als Kind so dringend gebraucht hättest. Du kannst Dich natürlich auch 3 Jahre an einen einsamen Sonnenstrand zurückziehen,  und die Heilkräfte des Meeres, der Sonne und der göttlichen Liebe wirken lassen. http://www.youtube.com/watch?v=ChJUmpaYEiM&feature=related (“WEG DER HEILUNG” – SEHR SCHÖN GEMACHT!) 

Das Ergebnis ist aber dasselbe wie in der Gruppe: Du lernst, Dich selbst mitfühlend anzunehmen und zu lieben – so wie Du bist. Nur dann kann nämlich erst das ersehnte seelische Wachstum und die Entfaltung Deines unvorstellbaren Potenzials richtig beginnen. Es ist die – offene odeer versteckte – Selbstablehnung und Autoaggression, mit der Du Dich selbst behinderst. Auch sie gilt es, als Verinnerlichung der elterlichen Missbilligung und der fehlenden elterlichen Resonanz mitfühlend zu verstehen. (Und auch die Eltern haben ihr Schicksal und waren Kinder ihrer Eltern.)

Im Frühling atmen wir auf und denken wir an Erwachen, Neubeginn, an Frühjahrputz, an Klarheit schaffen – innen und außen.  Das gilt vor allem auch für unsere nahen Beziehungen, die ja immer eine Gelegenheit zum Wachsen darstellen – wenn wir die “Auslöser” und die “negativen” Gefühle richtig nutzen.  (Auch das üben wir übrigens konsequent in der Wochenendgruppe.)

Vor kurzem schrieb ich einer Freundin, die mich nach dem “Warum” ihrer Beziehungsstörung fragte:

Liebe ……,
Du bist so erstaunlich intelligent – (im Grunde wie alle Menschen, wenn sie ihre Projektionen und ihre emotionalen und sexuellen Blockaden auflösen würden… ;) ) Nur im Hinblick auf Dein eigenes Feuer und warum es bei Deinem Liebsten nicht (mehr) so wie früher lodert, blickst Du nicht durch.

Ich empfehle allen Paaren, egal welche Probleme sie haben, das regelmäßige Zwiegespräch. Dadurch kommen sie sich wieder näher, weil beide lernen, zuzuhören und ihre eigenen Gefühle auszudrücken. Eine gute Anleitung findest Du bei Otto Brink: “Wie Offenheit die Liebe stärkt” (ISBN 3-451-05387-X) und in der Anleitung “Liebe Macht Stark” (s. Anhang)  Weiter unten ein kurze Beschreibung und Anleitung zum Zwiegespräch.

In JEDER nahen Beziehung, besonders in jeder intimen Beziehung, geschieht “gesetzmäßig” IMMER dasselbe:
alte ungelöste Konflikte und Traumata aus der Kindheit – und davon hat jeder genug - kommen zum Vorschein und werden auf die Anwesenden projiziert. Warum: es ist ein Selbstheilungsversuch. Jeder Organismus ist nun mal ununterbrochen bestrebt, wieder heil zu werden und in ein gesundes Gleichgewicht zu kommen. Deshalb sind alle Projektionen und alle Symptome sinnvoll. Man muss nur erkennen, dass alle wiederkehrenden Probleme in unseren Beziehungen PROJEKTIONEN sind! Oder – wie Ariane immer so schön sagt – “Alle Gefühle, die länger als 30 Sekunden dauern, sind alte Gefühle.”

Also projizierst Du zunehmend ALLES, was Du mit Papa und Mama damals nicht lösen konntest, auf Deinen Liebsten –
und umgekehrt natürlich auch! Dein Unterbewusstes “denkt”, dass Dein Partner (wie) Dein Papa oder Deine Mama ist.
Und dann kommt auch noch das INZESTTABU ins Spiel:  denn mit Mama und Papa darf und will man halt lieber nicht schlafen … ;)  oder?  ….  Das würde Dir mit JEDEM Partner so gehen, selbst wenn er noch so “heilig” ist …
Viele nehmen dann Zuflucht zur Aufspaltung und “wählen” sich eine/n Geliebte/n. Dann können sie aufspalten: guter/böser Papa bzw. gute/böse Mama. (“Meine Frau/mein Mann versteht mich nicht!”
Nur – wenn dann wirklich dieses prekäre Dreieck zerbricht
und der “alte” Partner verlassen wird, beginnt mit dem “Neuen” genau dasselbe Drama.
Deshalb üben wir in unseren Seminaren und monatlichen Wochenendgruppen systematisch die direkte Auseinandersetzung und den direkten Ausdruck der vier Grundgefühle mit den (jetzt idealen) Eltern –
bis “alles gesagt wurde, was gesagt werden muss, und alles gehört worden ist, was gehört werden muss”,  
d.h. bis alle Emotionen liebevoll und mitfühlend angenommen sind – bis zur “radikalen Vergebung”,
weil sich die alten Konflikte und Traumata aus der Kindheit nur so endgültig lösen lassen.

Komm doch mal zur nächsten WEGr 19.-21.3. und melde Dich bei Karina an. Sie leitet zusammen mit Cornelius die Gruppe: 07473 271791 od. 01520 4339781 od. karinailijin-(at)-yahoo.de

Einem sehr verstrickten Paar schrieb ich vor kurzem: “Der einzige Ausweg aus der Sackgasse des leidvollen niederen Dramas (Opfer – Täter – Retter) ist totale Offenheit sich selbst und dem anderen gegenüber – und zwar ohne den anderen für die eigenen Gefühle verantwortlich zu machen!”
(siehe Spark 91 von Clint Callahan “Niederes Drama ist falsche Ekstase”)

Bitte lies auch die Beiträge über das Beten im Anhang. Sie machen deutlich, welchen enormen Einfluss unser Denken, Sprechen und Handeln auf unsere Gefühle hat. Das ist auch die Botschaft in “Klaglos glücklich – Du bist was Du sprichst” http://www.initiative.cc/Artikel/2009_09_26_klaglos.htm

Jetzt aber genug für heute – enough for today.

Herzliche Grüße und einen schönen sonnigen Frühlingsanfang

Henner

Aktualisiert am 15. Dezember 2010

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