Heilfasten

Breuss-Kur

Die Breuss-Kur geht auf den österreichischen Heilpraktiker Rudolf Breuß (1899 - 1990) zurück und ist auch als "Krebskur-Total" bekannt. Die Breuss-Kur basiert auf der Annahme, dass Krebszellen im Körper ausgehungert werden können und gilt als wissenschaftlich umstritten. Während die Schulmedizin die Breuss-Kur nicht anerkennt, gibt es immer wieder Meldungen, wonach es Patienten gelungen ist, ihren Krebs mit Hilfe der Breuss-Kur zu besiegen. Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, ob er die Breuss-Kur ausprobieren will oder nicht. Gerade bei Krebskranken, bei denen die Schulmedizin mit Chemotherapie bereits versagt hat, bietet die Breuss-Kur häufig noch einen Hoffnungsschimmer.
Bei der Breuss-Kur sollen die Patienten 42 Tage lang auf feste Nahrung verzichten und so die Krebszellen im Körper aushungern. Bestandteil der Breuss-Kur ist der sogenannte Breuss-Saft, der aus Sellerie, Rettich, roten und gelben Rüben zusammengerührt wird, je nach Krebsart (z.B. bei Leberkrebs) auch mit Kartoffeln. Täglich soll ein halber Liter des Saftes getrunken werden. Dazu kommen Salbeitee, Nierentee und andere Kräutertees wie Melisse und Pfefferminze. Die Breuss-Kur kann auch von gesunden Menschen zur Krebsvorbeugung und zur Blutreinigung durchgeführt werden.