Rohkost Wandern

Instinktive Rohkost

Mädchen mit Trinkkokosnuss
Mädchen mit Trinkkokosnuss

Die Instinktive Rohkosternährung

Die instinktive Rohkosternährung - kurz auch Instincto, Instinctotherapie oder Rohkosttherapie genannt - wurde von Guy Claude Burger in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts begründet. Er entdeckte, dass der Mensch auch heute noch immer einen Ernährungsinstinkt hat, der ihn sicher führen und begleiten kann, und der nicht nur die richtige Auswahl ermöglicht, sondern damit gleichzeitig zu bester Gesundheit und höchsten Genüssen führt. Dabei kommen dem Geruchs- und Geschmackssinn eine Schlüsselfunktion zu. Doch der Ernährungsinstinkt funktioniert nur korrekt mit naturbelassenen Produkten. Es ist also eine Ernährungsweise, die auch vollkommen auf Rohkost basiert. Aber etwas sehr Entscheidendes kommt noch hinzu. Der Instinkt. Nicht ein anderer Lehrer, Arzt oder Ernährungsberater erteilt hier die Weisungen, nicht eine allgemeine Überzeugungshaltung, sondern der eigene subjektive Ernährungsinstinkt. Wenn wir z.B. rohe Kakaobohnen essen, so werden viele Probanden nur wenige dieser Bohnen essen können, oftmals nicht mehr als drei bis fünf Stück. Nehmen wir aber die selben Bohnen und machen daraus ein Pulver und geben auch noch Milch und reichlich Zucker dazu, dann werden die selben Probanden plötzlich eine ganze Tafel der soeben entstandenen Schokolade essen können, obwohl es sich um das gleiche Ausgangsprodukt handelt. Ihr Instinkt wird schlichtweg getäuscht. Mit dem rohen unveränderten Produkt kann der Instinkt Stopp sagen, um den Körper nicht weiter zu überlasten. Mit dem manipulierten Produkt wird die instinktive Schranke unterwandert, und das, was für den Körper eigentlich nicht gut ist, wandert dennoch in den Körper hinein. Mit der denaturierten Zivilisationskost kommt es zu einem totalen Umkippen des natürlichen Prinzips. Eigentlich sollte das, was für den Organismus gut ist, Genuss mit sich bringen. Und das, was für den Organismus schlecht ist, sollte Ablehnung und keinen Genuss mit sich bringen. Mit der denaturieren Zivilisationskost dreht sich das aber vollständig um. Das, was für den Körper schlecht oder zu viel ist, kann durch Manipulationen (würzen, süßen etc.) dennoch schmackhaft gemacht werden, der Instinkt wird getäuscht, der Gaumen betört und der Körper überlastet. Wenn wir dagegen dauerhaft mit dem Instinkt die richtige Auswahl treffen, werden wir mit einem sehr reichen Genusserleben und mit einem stabilen Organismus belohnt. Der Instinkt kann aber sogar von Rohkost getäuscht werden, wenn diese weiterverarbeitet wurde. Nehmen wir z.B. einmal zehn verschiedene Gemüsesorten und legen diese auf einen Tisch. Die Probanden schließen die Augen. Ihnen werden nacheinander die verschiedenen Gemüsesorten unter die Nase gehalten. Sie werden feststellen, dass ihnen einige dieser Gemüsesorten gut riechen, andere riechen gar nicht und wieder andere riechen schlecht. Dieses Ergebnis wird auch noch bei allen Probanden unterschiedlich sein. Der individuelle Instinkt vermittelt ganz klar, was der eigene Organismus momentan bevorzugt oder was er ablehnt. Nun nehmen wir aber all diese Gemüsesorten und bereiten daraus einen zünftigen Salat. Unsere Probanden werden nun diesen Salat essen, obwohl ihr Instinkt zuvor einzelne Produkte daraus klar abgelehnt hat. Und dies, obwohl alles immer noch Rohkost ist.

Instincto: erst riechen, dann genießen
Instincto: erst riechen, dann genießen

Instinktive Rohkost - Erstaunliche Selbsterfahrung

Wer mehr über diese spannenden Zusammenhänge wissen möchte, dem sei das Rohkost Buch "Natürlich leben und genießen" empfohlen und auch unser Rohkost Wandern. Die instinktive Rohkost wird von jenen, die sie niemals wirklich ausprobierten, mitunter sehr kritisiert. Doch all jene, die diese Rohkosternährung und damit auch ihren Ernährungsinstinkt neu entdecken, sind verblüfft und begeistert. Das ist eine tiefe Selbsterfahrung, die noch dazu sehr heilsam für das Ego ist. Denn geleitet wird man dabei nicht von einer verkopften Theorie oder von starren Behauptungshaltungen, sondern allein vom eigenen subjektiven Instinkt. Damit kann ich nicht behaupten, eine Banane ist gut oder sie ist schlecht. Sondern ich kann nur sagen, wenn mir diese Banane heute, in diesem Moment, gut riecht und gut schmeckt, dann ist sie heute gut für mich. Und wenn sie einem anderen nicht gut riecht, dann ist sie schlecht für ihn, obwohl es sich exakt um die selbe Banane handelt. Die instinktive Rohkost ist somit die einzige Ernährungsweise, die quasi keiner Theorie und keinen Glaubenssätzen folgt und die auch keine Vorschriften und Tabus kennt. Sie ist ein Geschenk der Weisheit des Lebens.