FasternwandernFasten ist mehr als verzichten

Fastenwandern

Wer sollte fasten und wer nicht?

Wer sollte fasten und wer nicht? Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden. Bis in die achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde Fasten mitunter nur unter strenger ärztlicher Aufsicht empfohlen. Man wusste wenig darüber und konnte sich einfach nicht vorstellen, dass der völlige Verzicht feststofflicher Nahrung für den Körper weniger problematisch ist, als es Diäten sind. Heute weicht sich diese ängstliche Haltung mehr und mehr auf. Es gibt immer mehr Menschen, die wunderbare Erfahrungen mit dem Fasten oder dem Fastenwandern machen. Doch damals gab es in den Köpfen der Eltern und Großelter auch noch die Erinnerungen an die Hungerzeiten nach dem Zweiten Weltkrieg. Wer diese mitmachen musste, hatte es sicherlich schwer zu glauben, dass der freiwillige Verzicht auf Nahrung eine Segnung sein sollte. In entsprechender Weise hat diese Generation ihre Prägung auch an ihre Kinder weitergegeben.

Das Kinder nicht fasten sollen, ist durchaus richtig. Jedenfalls sollten sie nicht mehrere Tage hintereinander fasten. Wenn aber ein neun- oder zehnjähriges Kind - oder älter - mal einen Tag auf feste Nahrung verzichtet, dann ist das mit Sicherheit kein Fehler. Dies um so weniger, je mehr dieses Kind übergewichtig ist.

Schwangere und stillende Mütter sollten keinesfalls fasten. Nicht nur wegen der Energiebilanz, sondern weil die dabei eingeleitete Entgiftung und Ausscheidung an toxischen Substanzen das ungeborene Kind, wie auch das gestillte Baby, voll treffen und belasten würde. Doch inwieweit Menschen, die unter einer akuten Krankheit leiden, fasten sollten oder nicht, das ist eine Frage, deren Beantwortung auch noch davon abhängt, welches Stadium die Krankheit erreicht hat und wie das Fasten praktiziert wird. Auf jeden Fall sollte man sich unter diesen Umständen nur auf erfahre Fasten-Anbieter einlassen. Es könnte durchaus sein, dass das Fasten die Genesung sehr begünstigt. Aber es kann genauso auch eine gute Entscheidung sein, sich erst langsam, z.B. über das Früchte-Fasten und die Rohkosternährung, an einen umwälzenden Prozess heranzutasten. Auf jeden Fall ist es dem Einzelnen erwachsenen Menschen unbenommen, selbst zu entscheiden, für welchen Weg er sich in eigener Spürrkraft und Verantwortung entscheidet. Eine ärztliche Beratung muss in diesen akuten Fällen schon rein rechtlich den Angeboten oder Auskünften der Fasten-Anbieter vorangestellt werden.

In den Medien gibt es die unterschiedlichsten Darstellungen und Informationen über das Fasten oder das Fastenwandern. Dies reicht von gut recherchierten und positiven Berichten bis hin zu platten Vorurteilen oder Verrissen. Ja, sogar Warnungen sind mitunter immer noch zu hören, ausgesprochen von Ärzten oder Professoren. Nichts geht jedoch über die eigene Erfahrung. Wer einmal am eigenen Körper die wohltuende Fasten-Erfahrung gemacht hat, lässt sich nicht wieder von platten oder herunterspielenden Aussagen irritieren. Machen Sie also Ihre eigene Fasten-Erfahrung und vertrauen Sie der inneren Weisheit Ihres eigenen Körpers. Denn selbst ohne wissenschaftliche Beweise dürfte eines ganz klar und offensichtlich sein. Die zeitweise Reduzierung oder Pausierung des Überangebotes an Produkten, die den Körper eines modernen Zivilisationsmenschen füllen, muss automatisch eine Erleichterung bedeuten. Denn unser Problem ist in aller Regel nicht der Mangel, sondern der Überfluss. Der Überfluss an Stoffen, die der Körper nicht oder nicht in dieser Menge benötigt. Bis hin zu zahlreichen Stoffen, die überhaupt nichts im Körper  zu suchen haben. Statements unserer Fasten-Teilnehmer.


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